HANF EXTRAKT

HANFHARZ

Endocannabinoide, die verantwortlich für die Kommunikation zwischen Zellen, Geweben und Organen sind, werden natürlich in unserem Körper produziert. Sie wirken wie eine “Bremse”, die unser Nervensystem beruhigt und die Überlastung der Zellen verhindert, vor allem, wenn wir unter starkem Stress, einer Krankheit oder Schmerzen leiden.

Die meisten Untersuchungen richten sich auf zwei Arten von Rezeptoren, die Cannabinoide erkennen, sich an sie binden und Informationen und Aufgaben an benachbarte Zellen weitergeben. In den meisten Fällen bindet sich Tetrahydrocannabinol (THC) an CB1-Rezeptoren, die sich hauptsächlich im zentralen Nervensystem befinden, während Cannabidiol (CBD) sich an CB2-Rezeptoren im Gewebe des Immunsystems bindet.

Wenn unser Körper häufig unter Stress steht und nicht genug eigene Cannabinoide produzieren kann, können diese auch in Form von Hanfharz oder Tropfen eingenommen werden. Phytocannabinoide, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden, sind in der Lage sich an dieselben Rezeptoren wie Endocannabinoide zu binden. Dadurch werden sie vom Immunsystem erkannt, wodurch es wieder ins Gleichgewicht gebracht wird.

Dank dieser Eigenschaften sind CBD Moleküle sehr effektiv in der Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems. Zudem hat CBD auch hervorragende entzündungshemmende Eigenschaften, die besonders wichtig bei der Behandlung von chronischen Entzündungen sind.

WAS SIND CANNABINOIDE?

Ein wichtiges Merkmal von Hanf, sowohl Cannabis Sativa (Nutzhanf) als auch Cannabis Indica (Indischer Hanf), ist, dass es sogenannte Cannabinoide enthält. Cannabinoide sind lipophile Moleküle, löslich in Fetten, die sich an Cannabinoid-Rezeptoren binden und eine Reihe an Zellveränderungen auslösen. Im Allgemeinen lassen sich Cannabinoide in zwei Gruppen einteilen – Endocannabinoide, die natürlich im Körper vom Mensch (oder Tier) entstehen, und Phytocannabinoide, die in Cannabis und anderen Pflanzen vorkommen.

WAS IST CANNABIDIOL (CBD)?

Cannabidiol (CBD) kommt in den Pflanzenspitzen vor und ist einer von 85 aktiven Cannabinoiden in Hanfharz. Mehr als 40 Prozent aller Phytocannabinoide des Pflanzenextrakts ist CBD, das in fast allen Cannabis-Arten vorkommt.

Zudem ist es der zweitinteressanteste Cannabinoid für medizinische Zwecke nach THC (Tetrahydrocannabinol). Neuere Untersuchungen, klinische Forschung mit einbegriffen, bestätigen, dass CBD genauso von Bedeutung ist wie THC, in einigen Fällen sogar noch wichtiger.

WAS SIND ENDOCANNABINOIDE?

Endocannabinoide sind Cannabinoide, die von unserem Körper produziert werden und Zellmembran Cannabinoid-Rezeptoren aktivieren können. Sie sind nach den Cannabinoiden in Cannabis benannt, da ihre chemische Struktur sehr ähnlich ist.

UNSERE ENDOCANNABINOID-SYSTEM: WELCHE WIRKUNGEN HABEN ENDO- UND PHYTOCANNABINOIDE AUF UNSEREN KÖRPER?

Endocannabinoide sind nicht in unserem Körper gespeichert: die Enzyme FAAH (Fettsäureamid Hydrolase) und MAGL (Monoacylglycerol Lipase) werden für Produktion und Zersetzung benötigt. Endocannabinoide entstehen nicht spontan, sondern erfordern einen entsprechende physiologischen oder pathologischen Reiz. Besteht eine Störung in der Synthese der Endocannabinoide im Körper, so dass gesundheitliche Probleme auftreten können, sind pflanzliche Cannabinoide ein möglicher Ersatz.